Anti-Aging? Nein danke!

Mit diesem durchaus provokanten Titel wollte ich Ihre Aufmerksamkeit erregen, und es hat geklappt! Jetzt, wo ich Iher Aufmerksamkeit habe, möchte ich Ihnen erklären, warum ich mit dem Begriff „anti-aging“ nicht glücklich bin, welche Formulierung aus meiner Sicht besser wäre und was man im Rahmen des Alterns wirklich tun sollte.

 

Wir altern jeden Tag, und dies ist nicht aufzuhalten. Alleine der Begriff „anti-aging“ suggiert jedoch, dass dies doch möglich wäre. Nachdem wir uns also der Tatsache stellen müssen, dass wir das Altern nicht aufhalten können, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir möglichst gesund und glücklich ein hohes Alter erreichen können. Einer der wichtigsten Punkte ist die regelmässige körperliche Bewegung. Sie kräftigt die Muskulatur und hält die Gelenke gut beweglich, was im Alter hilft, Stürze zu vermeiden. Darüber hinaus hilft regelmässige moderate Bewegung aber auch den (Zucker-) Stoffwechsel zu regulieren und hält damit nicht nur den Bewegungsapparat sondern auch die Blutgefässe und damit alle Organe gesund. Wer regelmässige Bewegung macht, der kennt das Glücksgefühl, das man während und nach dem Sport verspürt. Dies wird durch sehr starke Glückshormone aus dem Gehirn ausgelöst, die ausgeschüttet werden. Sie sehen also, alleine Bewegung macht gesund und glücklich!

 

Ein weiteres Modewort in diesem Zusammenhang haben Sie sicher auch schonmal gehört: „detox“. Es steht für Entgiftung, was ja an sich keine schlechte Idee ist! Aber genauso wie unser Körper sehr effektive Selbstheilungskräfte hat, die oft nur aktiviert werden müssen, so besitzt unser Körper ganz verhorragende Fähigkeiten zur Entgiftung wie Leber, Niere, Darm und viele weitere. Wir müssen also nur die Grundvoraussetzungen schaffen, dass unser Körper diese Möglichkeiten auch effektiv nutzen kann. Einerseits sollten wir unserem Körper nicht allzuviele Gifte (die er dann ja wieder loswerden müsste) zumuten, wobei hier an erster Stelle sicher das Rauchen zu nennen ist. Während moderater Alkoholkonsum vertretbar ist und in Bezug auf manche Erkrankungen ev. sogar gewisse Vorteile bieten kann, sollten sie hier sehr verantwortungsbewusst damit umgehen, schliesslich wollen wir dem Körper ja beim ENT-giften helfen! Wir können neben dem Meiden von Giften aber auch aktiv was tun: so wie die Gesundheit des Automotors von der Qualität des Kraftstoffes abhängt, so können wir mit unserer Ernährung sehr die Erhaltung der Gesundheit bzw. den Verlauf verschiedener Erkrankungen beeinflussen. Hier kann der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein, aber auch hier gilt: auf die Quälität kommt es an!

 

Ob all diese Ziele erreichbar sind hängt natürlich nicht nur von Ihrem Willen zur Veränderung, sondern auch von eventuellen Vorerkrankungen ab, die diesem Ziel entgegenstehen könnten. Hier gilt es mit Augenmass vorzugehen, realistische Ziele zu stecken und auf Erkrankungen und eingenommene Medikamente Rücksicht zu nehmen.

 

Ich hab ihnen eingangs einen aus meiner Sicht besseren Begriff versprochen, und der ist aus meiner Sicht „healthy aging“ also „gesundes Altern“ im Gegensatz zum „anti-aging“.

 

 

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Zeit wünsche ich Ihnen schonmal einen bewegungsreichen und gesunden Sommer!

 

 

 

Ihr Dr. Christoph Strehblow

 

Warum Hochdruck nur beim Reinigen gut ist, und Zucker eigentlich einen bitteren Beigeschmack hat.

Gerade weil sie zu Beginn kaum Beschwerden machen, sind Erkrankungen wie erhöhter Blutdruck oder die Zuckererkrankung oft besonders heimtückisch.
Meist vergehen viele Jahre bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird, oft finden sich zu diesem Zeitpunkt schon bleibende Schäden, die bei rechtzeitiger Diagnose zu verhindern gewesen wären.
Aber an welchen Zeichen kann man selbst den Verdacht zB eines Diabetes mellitus hegen? Nicht selten kann man zum Beispiel ein vermehrtes Durstgefühl und damit verbunden häufigere Toilettengänge merken. Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Energielosigkeit, schlecht heilende Wunden oder Harnwegsinfekte sind ebenfalls Symptome die bemerkt werden können. Da diese Zeichen aber nicht immer regelhaft anzutreffen sind, sollte bei einer entsprechenden Risikosituation (Übergewicht, Familienmitglieder mit Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen) direkt nach der Erkrankung gesucht werden. Dies lässt sich relativ einfach mit einer Blutabnahme oder einem sogenannten Zuckerbelastungstest durchführen. Sollte sich der Verdacht bestätigen stehen einige Untersuchungen an, um bereits bestehende Spätkomplikationen zu erfassen. Dies ist notwendig da die Erkrankung wie beschrieben oft schon seit Jahren unerkannt bestanden haben kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem erhöhten Blutdruck. Unter Belastung soll der Blutdruck steigen können, sonst wäre kaum eine körperliche Leistung erbringbar. In Ruhe sollen jedoch keine erhöhten Werte gemessen werden. Dies schädigt vor allem die Blutgefässe und begünstigt damit Gefässalterung und Atherosklerose mit all ihren Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder der sogenannten Schaufensterkrankheit. Da der Blutdruck auch bei Gesunden einer grossen Schwankungsbreite unterworfen ist, soll der Blutdruck erst nach einer grösseren Anzahl an Messungen (in Ruhe!) beurteilt werden. Hilfreich hat sich hier die Messung des sogenannten 24h-Blutdrucks erwiesen, bei dem eine Blutdruckmanschette für 24 Stunden selbständig misst und die Werte aufzeichnet. Dabei lässt sich auch sehr gut das Blutdruckverhalten in der Nacht beurteilen, eine Zeit zu der normalerweise schwierig gemessen werden kann.

Ob dann überhaupt eine medikamentöse Therapie nötig ist, hängt natürlich einerseits davon ab, wie schwer der Diabetes oder der Bluthochdruck ist, aber auch ob weitere nicht-medikamentöse Optionen ausgeschöpft werden können. So wäre ein Ausdauersport wie Laufen, Walken oder Schwimmen natürlich für beide Erkrankungen von Vorteil, manchmal verhindern aber andere Erkrankung, wie zum Bespiel Gelenkserkrankungen die Umsetzung.

Zusammenfassend muss nach erhöhtem Blutdruck oder der Zuckererkrankung gezielt gesucht werden, denn auch wenn zu Beginn die  Symptome oft nur milde ausgeprägt sind, können die Spätkomplikationen schwerwiegend sein und zumeist nicht mehr rückgängig zu machen.

Wie schon ein Zitat der Medizinsatire "House of God" so treffend beschreibt  "wenn du die Temperatur nicht misst, kannst du kein Fieber finden!“

Weg mit den Kilos!

Hoher Blutdruck, erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit und erhöhte Harnsäure bis zur Gicht (zusammen auch metabolisches Syndrom“ genannt) sind alle mit Übergewicht verbunden und lassen sich durch Gewichtsreduktion oft ohne medikamentöse Hilfe verbessern oder sogar normalisieren. Fett ist aber nicht gleich Fett. Dies gilt sowohl in der Ernährung als auch beim Übergewicht. Besonders das Fettgewebe rund um die inneren Organe ist aus Stoffwechselsicht äußerstungesund, während das Fettgewebe unter der Haut hauptsächlich als Energiespeicher dient und nicht so viel mit den Erkrankungen des metabolischen Syndroms zu tun hat. Darüber hinaus unterscheidet man auch den sogenannten Apfel“ vom Birnen“ Verteilungstyp. Während Männer typischerweise den Apfeltyp, das heisst bevorzugte Speicherung von Fettgewebe im Bauchraum (=um die inneren Organe) ausweisen, herrscht bei Frauen der sogenannte Birnentyp, das heisst um die Hüften, vor.

 

Was tun bei Übergewicht?

 

Bevor wir überlegen, was gegen das Übergewicht getan werden kann, sollte im Falle erhöhten Körpergewichts nach den typischen Erkrankungen des metabolischen Syndroms gesucht werden und bei starker Ausprägung eine Behandlung erfolgen, bis sich die Effekte der Gewichtsreduktion auswirken.

 

Was tun gegen das Übergewicht?

 

Das Körpergewicht ergibt sich aus dem Verhältnis der Energie, die verbraucht wird und der Energie die wir dem Körper zuführen. Das bedeutet vereinfacht gesagt, wenn wir mehr Energie verbrauchen (sogenannter Grundumsatz+zusätzliche Bewegung) als wir dem Körper zuführen (Nahrungsmittel), nehmen wir ab, und umgekehrt. Was so eigentlich ganz einfach klingt, ist in der Realität aberwie die meisten schon leidvoll erfahren musstengar nicht so einfach.

Einerseits überschätzen wir den energieverbrauchenden Effekt von Bewegung, andererseits aber unterschätzen wir oft den Energiegehalt von Nahrung und vor allem Getränken. Bewegung verbraucht zwar relativ wenig Energie, führt aber durch die wachsende Muskelmasse zu einer Erhöhung des Grundumsatzes und hilft so langfristig auch sehr gut bei der Gewichtsreduktion.

Neben dem reinen Energiegehalt von Nahrungsmitteln spielt aber auch die Zusammensetzung der Nahrung eine Rolle und wie der Körper diese Energie umsetzt. Kohlenhydrate (Brot, Teigwaren etc.) stellen eine wichtige Energiequelle in unserer Ernährung dar, führen aber gleichzeitig zur Insulinproduktion. Insulin ist ein energiespeicherndes (= "Fettdepot-förderndes") Hormon. Umgekehrt wandelt der Körper Eiweiß unter höheremEnergieaufwand in Kohlenhydrate um, wenn diese benötigt werden. Mit einer moderaten Reduktion der Mengen an zugeführten Kohlenhydraten und Steigerung der Eiweißmenge kann in Kombination mit Steigerung der körperlichen Aktivität also eine nachhaltige Gewichtsreduktion erreicht werden. Bei Erreichen des Wunschgewichts kann dann auf Wunschkost umgestellt werden. Im Rahmen der Umstellung darf allerdings auf eine ausreichende Nährstoffversorgung nicht vergessen werden.

 

So wie Kohlenhydrate per se nicht schlecht“ sind, sondern die Qualität des Produktes (zB. Weissbrot/Vollkornbrot) entscheidend ist, sind auch Nahrungsfette entweder gesundheitsförderlich (zB. Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl und dergleichen) oder abträglich (tierische Fette oder Öle mit gesättigten Fettsäuren). Eine genaue Analyse und Änderung der Ernährungsgewohnheiten kann neben der reinen Gewichtsreduktion also auch gesundheitsfördernde Effekte haben.

 

Sollten Sie Interesse an einer internistisch überwachten und gesunden Gewichtsreduktion haben, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme!

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sommer, bleiben Sie in Bewegung!

Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Erhöhte Harnsäure und Gicht

Der Ursprung der Gicht liegt in der Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken und anderen Stellen des Körpers. Normalerweise wird die überschüssige Harnsäure über die Nieren ausgeschieden. Wenn aber Harnsäure im Übermass anfällt oder nicht ausgeschieden werden kann, dann steigt der Harnsäurespiegel im Blut und die Ablagerung im Körper beginnt. Durch verschiedene Auslöser wie exzessive Nahrungszufuhr, Alkoholkonsum oder auch ohne offensichtlichen Auslöser kann es dann zu einem sehr schmerzhaften Gichtanfall kommen. Dieser vergeht meist innerhalb von 1-2 Wochen, auch ohne Therapie. Wenn aber spätestens nach dem ersten Gichtanfall nichts gegen die erhöhten Harnsäurespiegel unternommen wird, kommt es meist in immer kürzeren Intervallen zu derartigen Attacken.

 

Wie kommt es nun zu diesen erhöhten Harnsäurespiegeln?

Der grösste Anteil ist einer Störung in der Niere zuzuordnen, die es aufgrund einer vererbten Veränderung nicht schafft, die Harnsäure ausreichend auszuscheiden. Diesen Anteil kann man natürlich nicht verhindern und auch nicht behandeln. Wenn zu dieser genetischen Veranlagung dann aber ein übermässiger Konsum sogenannter Purinen (aus denen die Harnsäure entsteht u.a. in rotem Fleisch oder Meeresfrüchte) oder andere Erkrankungen wie Diabetes hinzukommen, kann es schnell zu sehr hohen Harnsäurewerten kommen.

 

Wann sind erhöhte Harnsäurespiegel zu behandeln?

Finden sich zufällig erhöhte Harnsäurewerte in einem Blutbefund, so sind diese nicht zwingend medikamentös zu therapieren. Eine Lebenstilmodifikation auf der einen Seite (Umstellung der Ernährung wie Reduktion von Fleischkonsum Reduktion oder Alkohol uä.) und die Suche nach eventuell zusätzlich vorliegenden Stoffwechselerkrankungen wie zB ein Diabetes mellitus oder eine Fettstoffwechselstörung sollte allerdings ebenfalls erfolgen, da diese Erkrankungen oft gemeinsam vorkommen. Man fasst diese Konstellation auch gerne als sogenanntes „Metabolisches Syndrom“ zusammen.

Sollte es jedoch bereits zu einem oder mehreren Gichtanfälle gekommen sein, dann sollte die Harnsäure zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung auch medikamentös gesenkt werden.

Was die Ernährungsumstellung betrifft, sollten möglichst Eiweißquellen tierischen Ursprungs, also Fleisch und vor allem Meeresfrüchte gemieden oder zumindest deutlich reduziert werden. Auch viele Fertigprodukte und industriell hergestellte Lebensmittel enthalten einen große Menge an harnsäuresteigernden Inhaltsstoffen. Eine große Anzahl an Medikamenten kann leider auch dazu beitragen den Harnsäurespiegel zu heben. Hier ist eine genaue Analyse Ihres "Medikamentenspeiseplans" und eventuell ein Ersetzen durch Alternativpräparate angezeigt.

Umgekehrt kann man allerdings auch durch eine Vitamin-C reiche Ernährung oder auch durch den Genuss koffeinhältigen Kaffees den Harnsäurespiegel senken.

Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann die Einnahme von harnsäuresenkenden Medikamenten notwendig sein. Hier ist vor allem wichtig zu wissen, dass dies eine Dauertherapie darstellt und keinesfalls unterbrochen werden sollte, da dadurch akute Gichtanfälle ausgelöst werden können.

Aufgrund der engen Verflechtung der Gicht mit anderen Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen besteht auch bei Patienten mit Gicht ein erhöhtes Herz-Kreislaufrisiko. Mithilfe einer genauen Untersuchung und Erhebung verschiedener Laborparameter kann dieses abgeschätzt werden und die Intensität der nötigen Behandlung bestimmt werden.

Bei Schmerzen an eine rheumatische Ursache denken!

Der Begriff „Rheuma“ stellt eine Sammlung von über 400 verschiedenen

Erkrankungen dar, die meist mit Schmerzen des Bewegungsapparates

verbunden sind. Letztlich machen auch degenerative („Abnützung der

Gelenke“) Veränderungen rheumatische Schmerzen, die Unterscheidung zu

„echten“, d.h. entzündlich-rheumatischen Erkrankungen die meist durch

eine Überreaktion des Immunsystems verursacht sind, ist jedoch äusserst

wichtig. Unterscheidet sich doch die Behandlung im letzteren Fall

wesentlich von einer orthopädischen Ursache der Beschwerden.

 

Wann sollten man an eine rheumatische Erkrankung denken?

 

Neben Schmerzen stellen vor allem Gelenkschwellungen ein deutliches Indiz für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung dar. Die Beurteilung ob es sich dabei tatsächlich um eine rheumatische Erkrankung handelt, bedarf einerseits der erfahrenen Untersuchung der betroffenen Gelenke als auch der Einholung zusätzlicher Befunde wie Röntgenaufnahmen und spezieller Bluttests.

 

Bei Beschwerden im Bereich grosser Gelenke wie dem Becken oder der Hüfte kann eine Schwellung von aussen nicht so einfach beurteilt werden. Typische Beschwerden in diesen Gelenken die auf eine entzündliche Ursache hindeuten sind zum Beispiel eine Besserung der Schmerzen und der Steifigkeit durch Bewegung und das besonders gute Ansprechen auf entzündungshemmende Schmerzmittel.

 

Auch das Alter des/der Betroffenen stellt einen wichtigen Punkt in der Beurteilung von schmerzhaften Beschwerden dar. Während viele rheumatische Erkrankungen im frühen Erwachsenenalter beginnen gibt es auch entzündliche Erkrankungen die vor dem 50. Lebensjahr kaum vorkommen. Dazu zählt zB. die sogenannte „Polymyalgia rheumatica“ bei der typischerweise ziehende Schmerzen in der Halswirbelsäule bis in die Oberarme oder auch vom Becken bis in die Oberschenkel vorkommen. Auch hier ist die genaue Untersuchung und Erhebung des Schmerzcharakters sehr wichtig, da herkömmliche Schmerzmittel bei dieser Erkrankung meist keinerlei Wirkung zeigen.

 

Neben diesen eher häufigen Erkrankungen gibt es noch seltenere die vielfältige Symptome verursachen können und meist das Bindegewebe und innere Organe betreffen können. Die Behandlung dieser sogenannten „Kollagenosen“ richtet sich dann vor allem nach der Schwere des Verlaufs und der betroffenen Organsysteme.

 

Behandlung rheumatischer Erkrankungen

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können mittlerweile sehr gut behandelt werden. Der entscheidende Punkte über die Prognose ist meist der frühe Behandlungsbeginn. Im Einsatz sind hier am Beginn meist Medikamente die das „überaktive“ Immunsystem wieder in die Schranken weisen sollen um nachhaltigen Schaden zu vermeiden. Wenn diese Massnahmen nicht ausreichend sind kommen immer häufiger gen-technologisch hergestellte Medikamente, sogenannte „Biologika“ zum Einsatz, die ebenfalls zu einer wesentlichen Verbesserung der Prognose und Lebensqualität von Patienten und Patientinnen mit rheumatischen Erkrankungen geführt haben.

 

Sollten sie an Schmerzen des Bewegungsapparates leiden, würde ich mich freuen, Sie in meiner Ordination zu einer Abklärung einer rheumatischen Ursache begrüssen zu dürfen.

 

Ihr Dr. Strehblow